Wenn ich nun mit meinem Maso-Leben anfange, so klingt das vielleicht etwas komisch. Aber ich muss in der Vergangenheit beginnen, damit Du verstehen kannst, wie ich zu dem wurde was ich heute bin. Meine Maso Neigungen entwickelte ich bereits im zarten Alter von 12 Jahren. Ich erinnere mich, dass ich viel mit Seilen und Wäscheklammer gespielt habe und entdeckt dass mich das anmacht und mir Spaß bringt. Mit 21 hatte ich meine erste Schwule SM Erfahrung und bin seit dem eigentlich immer auf der Suche nach dem ultimativen Erlebnis. Ich entwickelte mich weiter und die Jahre vergingen. Die Master und Tops bei denen ich war kann ich schon nicht mehr aufzählen. Die Erfahrungen waren reichhaltig. Aber immer stärker wurde das Verlangen nach mehr. Nach etwas tieferem. Aber ich wusste einfach nicht was. Eigentlich war ich bei den Tops immer der, der die Ideen hatte und ich habe oft gefordert, was mit mir gemacht werden sollte. Einer nannte mich mal scherzhaft einen „Aktiv-Sub“. Aber das traf es sehr genau! Echtes Dienen gab es zu der Zeit nie. Es waren einfach SM Sessions mit TT, CBT, Spank und was sonst noch. Aber Oft nach dem ich wieder zu Hause war, fühlte ich mich ein wenig leer. Sollte dass alles sein? Gab es da nicht mehr? Nur bespielen lassen und sonst nichts? Das war nicht vollkommen, das war nicht perfekt. Da fehlte was. Aber was nur? Im Mai 2011 war ich dann bei einem guten Freund, dem lieben Sir Volker (Dr-Spanky) in Berlin und machte das erste Mal wirklich die Erfahrung, was es heißt zu dienen und ein echter Sklave zu sein. Das war eine eindrucksvolle und tiefe Erfahrung für mich. Die leere in meiner Seele war gefüllt und ich hatte nun endlich einen Namen für das was ich immer gesucht aber nie erkannt hatte. Der Name dafür war „Sklave“. Für mich ist dies nun nicht länger nur ein Begriff aus der SM-Szene, sondern eine Lebenseinstellung!
Aber zurück in die Gegenwart. Durch Dr-Spanky lernte ich meinen jetzigen Herrn Dominant-Ruhr kennen. Am 11.6.11 wurde ich von Ihm gemustert und bin nun sein fester NummernSklave. Das macht mich sehr stolz! Er bereichert mein Leben und gibt mir einen Ort und einen Platz an den ich gehöre. Es hat nun alles einen Sinn und ich bin glücklich diesen gefunden zu haben. Das lange suchen und die Ungewissheit hat ein Ende gefunden. Ich bin Glücklich dass es so ist. Und das ich der bin, der ich bin.
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